Vom 13. bis zum 17. April machten sich die Wahlpflichtkurse Französisch der Jahrgänge 8 bis 10 auf den Weg in die französische Hauptstadt Paris – und schon vorweg: Die lange Busfahrt hat sich mehr als gelohnt!
Montag:
Der erste Tag stand ganz im Zeichen der Anreise. Viele Stunden im Bus können zwar anstrengend sein, wurden aber mit Musik, Snacks und guter Laune gut überstanden. Am Abend angekommen, unternahmen wir noch einen kleinen Spaziergang durch unser Viertel. Dabei konnten wir schon erste Eindrücke von der Pariser Atmosphäre sammeln.
Dienstag:
Der Dienstag startete mit einer Stadtrundfahrt durch ganz Paris mit unserem eigenen Bus. Die Stadtrundfahrt wurde von Frau Brun geführt. Frau Brun hat sich vor 40 Jahren während eines kurzen Auslandsaufenhalts in die Stadt Paris verliebt und lebt seitdem in dieser Stadt. Sie konnte uns demnach viele interessante Fakten über die Geschichte, Architektur und Kultur von Paris berichten. Wir duften sogar kurz beim Invalidendom (Dôme des Invalides) aussteigen und die imposante, goldene Kuppel betrachten. Anschließend haben wir im Künstlerviertel Montmartre unsere Zeit verbracht. Zunächst gab es ein großes Jammern über die zahlreichen Stufen. Alle waren sich schließlich einig, dass sich die weiße Basilika Sacré-Coeur mit Panoramablick gelohnt hat. Im Anschluss konnten die Schüler*innen den „Place du Tertre“ erkunden: viele Künstler, kleine Souvenir-Läden, zahlreiche Essensmöglichkeiten wie Pizza, Quiche, Crêpe uvm. Danach sind die Schüler*innen zum ersten Mal mit der Metro gefahren. Die Fahrt war sehr aufregend und verlief die ersten Fahrten reibungslos. Den Abschluss des Tages bildete ein erster Blick auf den Eiffelturm und eine Bootsfahrt auf der Seine. Vom Wasser aus bot sich ein völlig neuer Blick auf Paris. Für viele wurde jedoch etwas anderes zum Highlight: die typische „6-7-Handbewegung“, mit der wir mit Touristen auf anderen Booten oder Franzosen am Ufer kommunizierten.
Mittwoch:
An diesem Tag ging es zum prunkvollen Schloss Versailles. Die Größe und der Glanz der Anlage sorgten bei vielen für staunende Gesichter – und vermutlich auch für einige zusätzliche Schritte auf dem Schrittzähler. Danach hatten wir die Wahl: Entweder auf den Eiffelturm hinaufsteigen oder die Galerie Lafayette besuchen. Dort warteten nicht nur zahlreiche Shoppingmöglichkeiten, sondern auch ein spektakulärer Blick über die Stadt – inklusive Eiffelturm-Fotospot.
Donnerstag:
Der letzte volle Tag begann mit einer Metrofahrt zur Notre-Dame. Von dort aus ging es zu Fuß weiter zum Louvre, vorbei an beeindruckender Architektur und lebendigen Straßen. Nach einem Spaziergang durch den Jardin des Tuilleries erreichten wir die Champs-Élysées, wo wir unsere Mittagspause verbrachten – selbstverständlich nicht ohne die ein oder andere kleine Shoppingrunde.
Das große Finale bildete der Trocadéro: Von dort hatten wir einen atemberaubenden Blick auf den Eiffelturm – perfekter hätte der Abschluss kaum sein können. Danach hieß es: Proviant besorgen für die Rückfahrt. Und ja, auch hier zeigte sich, dass französische Snacks einfach eine Klasse für sich sind.
Freitag:
In den frühen Morgenstunden, gegen 5 Uhr, kamen wir schließlich wieder an der Schule an – müde, aber voller Eindrücke und Erinnerungen.
Fazit:
Die Kursfahrt nach Paris war für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis. Neben den vielen Sehenswürdigkeiten und spannenden Programmpunkten entstanden auch neue Freundschaften zwischen den beiden Schulen, die gemeinsam gereist sind. Die Mischung aus Kultur, Freizeit und gemeinsamen Erlebnissen machte die Fahrt zu etwas ganz Besonderem.
Oder kurz gesagt: Paris war nicht nur eine Reise wert – sondern definitiv mehrere!
















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